Die besten 21 Rasierer im Test. Unser Testsieger ist der Philips RQ1187/16 SensoTouch 2D. Der erste Eindruck zählt bekanntlich. Selbst der lässigste Dreitagebart will gepflegt sein, wenn man... zum Ratgeber

1. Platz
  • hochwertige Scherköpfe
  • Konturenanpassung
  • wasserfestes Gehäuse
  • Barttrimmer
  • leistungsstarker Akku
2. Platz
  • SyncroSonic-Technologie
  • OptiFoil-Scherfolie
  • integrierter Präzisionstrimmer
  • innovative Reinigungsund Ladestation
  • flexibles Schersystem
3. Platz
  • effektive Scherköpfe mit speziellen Klingen
  • flexibles 3D-System
  • wasserfeste Oberflächenversiegelung
  • Reinigungssystem
  • integrierter Trimmer

Alle Rasierer Testberichte anzeigen

Ratgeber

Der erste Eindruck zählt bekanntlich. Selbst der lässigste Dreitagebart will gepflegt sein, wenn man bei seinen Mitmenschen nicht ganz schnell unten durch sein will. Entsprechend gehören Rasierer zu den Dauerbrennern im Handel. Das Angebot reicht vom günstigen Nassrasierer für wenige Euros bis hin zum multifunktionalen Hightech-Rasierer für mehrere Hundert Euros.

Rasierer sind zwar klassische Produkte für den Mann. Rein zahlenmäßig sind die Herrenrasierer auch nach wie vor dominierend. Doch inzwischen haben sich im Damenbereich auch Lady-Shaver und Body-Groomer zur echten Alternative für Epilierer entwickelt. Spezielle Nassrasierer für Frauen sind ohnehin schon viele Jahre erhältlich.

Weder Männer noch Frauen vertrödeln gerne unnötig Zeit mit der Rasur. Die Ansprüche an das Leistungsvermögen und Bedienungskomfort eines Rasierers sind entsprechend hoch. Zudem sollte das Gerät möglichst hautschonend arbeiten. Denn viele Menschen leiden unter einer empfindlichen Haut. Schließlich sollte die Akkuleistung stimmen, da man einen Rasierer täglich benötigt, also auch auf Reisen.

Welcher Rasierertyp ist geeignet?

Haare sind nicht gleich Haare. braun-series-9-9040s-wet-dry.jpgMöchte man eine Glattrasur oder nur den Bartwuchs trimmen? Will man die Haare im Gesicht rasieren oder andere Körperhaare entfernen? Soll die Rasur nass oder trocken erfolgen? Für die unterschiedlichen Einsatzzwecke haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Rasierertypen etabliert:

  • Nassrasierer
  • Trockenrasierer
  • Elektrische Nass-/Trockenrasierer
  • Barttrimmer
  • Lady-Shaver
  • Body-Groomer
  • Nasen-/Ohrhaartrimmer

Nassrasierer

Einfache Nassrasierer haben gegenüber einem Elektrorasierer den Vorteil, dass sie zunächst mal in der Anschaffung günstiger sind. Man muss allerdings die Folgekosten miteinkalkulieren. Denn auf Dauer summieren sich die Kosten für die Ersatzklingen zu einem erklecklichen Betrag. Damit bewegt man sich nach mehreren Jahren in einem Preisbereich, für den man bereits einen guten Elektrorasierer bekommt.

Doch Menschen, die auf Nassrasur schwören, geht es in erster Linie nicht ums Geld. Sie sind der festen Überzeugung, dass eine Nassrasur nach wie vor gründlicher ausfällt als eine Trockenrasur. Die Gesichtshaut ist anschließend einfach ein Stück weit glatter. Der Bartschatten taucht erst sehr viel später am Tag im Gesicht auf.

Zusätzlicher Pluspunkt: Man ist unabhängig von einer Stromquelle. Man kann sich mit dem Nassrasierer jederzeit und überall rasieren. Es sind lediglich ein Spiegel und etwas Rasierschaum notwendig.

Auch für Frauen gibt es zahlreiche Nassrasierer, die sich kaum von den Männermodellen unterscheiden. braun-series-7-799cc-7-wet-dry.jpgSie sind beliebt, weil eine Rasur weniger schmerzhaft als eine Behandlung mit Wachs oder Epiliergerät abläuft. Zudem sind die Rasierer klein genug, um sie im Kulturbeutel oder in der Kosmetiktasche zu verstauen. So hat man auch unterwegs und im Urlaub immer das notwendige Utensil dabei, um Bein- und Achselhaare zu pflegen.

Die Nassrasur hat jedoch ihre Nachteile. So reagieren viele Menschen geradezu allergisch auf die Klingenbehandlung. Die rasierte Haut errötet stark. Es kommt zum Rasurbrand. Zuweilen bilden sich auch hässliche Pickel.

Und die Gefahr, sich mit einer scharfen Rasierklinge zu verletzen, ist durchaus gegeben. Dieses Problem hat man bei einem Trockenrasierer nicht. Wenn man morgens gleich verschiedene Schnittverletzungen mit Papierchen verarzten muss, hebt dies nicht gerade die Laune. Außerdem hält es auf.

Trockenrasierer

Trockenrasierer haben in den vergangenen Jahren deutlich in Sachen gründlicher Rasur aufgeholt. Zahlreiche technische Verbesserungen haben die Schneidleistung der Elektrorasierer optimiert. Da kann es nicht verwundern, dass inzwischen mehr als 50 % der Männer auf Trockenrasierer umgestiegen sind.

Das Verletzungsrisiko tendiert bei diesen Geräten nahezu gen null. Die Scherfolien treten nicht in direkten Kontakt mit der Hautoberfläche, sodass die Klingen keinerlei Schnitte in der Haut hinterlassen können. Gerade für Menschen mit empfindlicher Haut besteht in dieser Eigenschaft ein entscheidender Mehrwert der Trockenrasierer.

Elektrische Nass-/Trockenrasierer

Mittlerweile kann eine Vielzahl der Elektrorasierer sowohl trocken als auch nass rasieren. philips-pt73918-powertouch.jpgSie verbinden die Vorteile beider Methoden in einem Gerät. Für Anfänger und Umsteiger sind solche elektrischen Nass-/Trockenrasierer ideal.

Moderne Elektrorasierer arbeiten im Nassbetrieb entweder herkömmlich mit normalem Rasierschaum oder aber mit eingebauten Emulsionen. Im Unterschied zu einem echten Nassrasierer fällt die Rasur sehr viel sanfter aus, weil die Klingen eben nicht direkt mit der Haut in Berührung kommen.

Im Handel sind sogar etliche Modelle erhältlich, die man unter der Dusche benutzen kann, weil das Gehäuse wasserdicht ist. Diese Methode bietet einige Vorteile. Die Hautporen öffnen sich durch die ständige Berieselung mit warmem Wasser besser und weiter. Der Rasierer bekommt dadurch die Haare näher an der Wurzel zu packen.

Zudem verschwinden der Rasierschaum und die Bartstoppel sofort im Abfluss. Einziges Manko der Kombigeräte für Nass-/Trockenrasur: Sie sind in der Regel teurer als einfache Trockenrasierer.

Barttrimmer

Wer einen Bart trägt, hat die Qual der Wahl. Er kann sich entweder für einen normalen Trockenrasierer mit Langhaaraufsatz entscheiden oder für einen speziellen Barttrimmer. Beide Lösungen haben für bestimmte Nutzer Vor- und Nachteile.

Wenn man lediglich längere Barthaare stutzen, einen Schnurrbart nachschneiden oder die Bartkonturen korrigieren möchte, reicht ein ausklappbarer Langhaarschneider am normalen Rasierer meist schon aus. Die Sache sieht anders aus, sofern man längeres Barthaar auf Länge schneiden will oder aufwendigere Muster für die Bartkontur beabsichtigt.

In letzterem Fall kommt man an einem geeigneten Barttrimmer kaum vorbei. philips-rq128017-senso-touch-3d.jpgDiese Geräte heben sich von den normalen Rasierern durch ihre vielzähligen und exakten Längeneinstellungen ab. Meistens werden sie mit einer Reihe unterschiedlicher Aufsätze für die verschiedenen Anwendungsbereiche ausgeliefert. Für die Schnurrbart- und Kinnbartträger empfiehlt sich jedoch eher ein normaler Trockenrasierer, der allerdings mit einem exzellenten Langhaaraufsatz versehen sein muss.

Lady-Shaver

Der Lady-Shaver ist für alle Frauen eine Alternative, die das Verletzungsrisiko eines herkömmlichen Nassrasierers scheuen und denen die Behandlung mit einem Epilierer zu schmerzhaft erscheint. Die führenden Hersteller wie etwa Braun, Philips und Panasonic haben inzwischen solche Rasierer in ihrem Angebot.

Diese Geräte sind auf Körperhaare spezialisiert und eignen sich für die Rasur der Achseln, Arme, Beine sowie des Intimbereichs. Die Lady-Shaver sind deshalb meist mit verschiedenen Aufsätzen bestückt, durch die sich die Schnittlänge anpassen lässt. Alternativ besitzen einige Geräte austauschbare Scherköpfe in mehreren Größen, darunter auch einen Präzisionstrimmer.

Ein Lady-Shaver hat gegenüber einem Epiliergerät den Nachteil, dass der Rasierer nicht das Haar samt Wurzel entfernt, sondern lediglich oberhalb der Wurzel kürzt. Frauen müssen also häufiger zum Rasierer greifen, um den Haarwuchs unter Kontrolle zu halten. Doch inzwischen sind auch Lady-Shaver erhältlich, die neben der Depilation (Haarkürzung) ebenso die Epilation (Wurzelentfernung) beherrschen.

Body-Groomer

Die Entfernung von Körperhaaren ist längst nicht mehr nur Frauensache. philips-rq126021-senso-touch-3d.jpgAngelehnt an die Lady-Shaver haben die Rasiererhersteller mit dem sogenannten Body-Groomer inzwischen auch eine männliche Version des Körperhaarrasierers auf den Markt gebracht.

Der Body-Groomer ist für das in der Regel dichtere und längere Körperhaar des Mannes optimiert. Außerdem ermöglichen Aufsätze für das Barttrimmen und die Kopfhaarrasur eine echte Ganzkörperrasur. Der Scherkopf bei einem Body-Groomer fällt etwas schmaler aus als bei einem normalen Rasierer oder Langhaarschneider. Dadurch passt sich der Apparat besser den körperlichen Gegebenheiten im Intimbereich oder in der Achselhöhle an.

Das Zubehör spielt wie beim Lady-Shaver eine entscheidende Rolle. Je umfangreicher der Rasierer mit Scherköpfen und Kämmen ausgerüstet ist, umso vielfältiger lässt er sich einsetzen. Wenn dem Gerät beispielsweise ein Aufsatz mit Scherfolie beiliegt, ist damit auch eine Glattrasur im Gesicht möglich. Man darf sich davon aber nicht zu viel versprechen. Die Qualität kann mit einem echten Trockenrasierer nicht mithalten.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal stellt die Zahl der vorhandenen Schnittlängen dar. Wem eine möglichst große Vielfalt wichtig ist, der ist vermutlich mit einem Langhaarschneider besser bedient. Doch für Männer, die sich regelmäßig nur eine Kurzhaarfrisur scheren wollen, reicht der Body-Groomer normalerweise vollkommen aus.

Außerdem sind die meisten Body-Groomer wasserdicht. Die Rasur lässt sich also gleich in der Dusche durchführen. braun-series-9-9090cc.jpgDas lästige Auffegen von Haaren ist damit überflüssig.

Nasen-/Ohrhaartrimmer

Schließlich dürfen in diesem Portfolio die hoch spezialisierten Nasen-/Ohrhaartrimmer nicht unerwähnt bleiben. Früher traf man solche Geräte allenfalls beim Friseur oder bei einer Kosmetikerin an. Heutzutage gehören sie zur Ausstattung vieler Privathaushalte.

Dieser Rasierertyp ist insbesondere an der Spitze wesentlich schlanker, damit man in die Ohrmuschel oder die Nasenlöcher hineingelangen kann. Im Unterschied zu einer Schere sind diese Geräte absolut gefahrlos in diesem sensiblen Bereich einzusetzen. Wer sich für einen Body-Groomer interessiert, kann dort im Übrigen nach Rasierern Ausschau halten, die bereits über passende Aufsätze für Nase und Ohren verfügen.

Schersysteme und sonstige technische Ausstattung

Seitdem Philips den sogenannten Rotationsrasierer erfunden hat, fragen sich speziell Männer: Was ist besser? Ein Rasierer mit Scherfolie oder einer mit Rotationsbetrieb? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Neben den beiden verschiedenen Schersystemen sind noch folgende technische Merkmale bedeutsam:

  • Selbstschärfende Schersysteme
  • Lift & Cut
  • Schallwellen-Technologie

Folienrasierer

Die Folienrasierer besitzen einen Klingenblock, der von einer Scherfolie umhüllt ist. Der Motor setzt die Klingen in Bewegung und lässt sie mit hoher Geschwindigkeit hin- und hervibrieren. philips-pt91916-powertouch-pro.jpgDie darüberliegende Folie verhindert, dass die Haut dabei in direkten Kontakt mit den Messern kommt.

Logischerweise bleibt dadurch immer ein Stück vom Barthaar stehen. Deshalb sind die Scherfolien möglichst hauchdünn, um die Stoppel so kurz wie möglich zu halten.

Folienrasierer verfügen über eine eher flache Rasierfläche. Deshalb eignen sie sich in erster Linie dafür, gerade Bewegungen auszuführen. Auch Männer, die sich zum Beispiel einen Kinnbart wachsen lassen, profitieren davon. Denn die Grundform des Folienrasierers sorgt dafür, dass sie eine exakt gerade Kante an den Bartkonturen ziehen können.

Die Reinigung des Klingenkopfs ist aber mitunter problematisch. Die Schneiden sind im wahrsten Sinne des Wortes rasiermesserscharf. Wenn man mit einer feinen Bürste in die engen Zwischenräume gelangen will, hat man sich dabei schnell in den Finger geschnitten.

Rotationsrasierer

Rotationsrasierer bestehen hingegen aus drei separaten Klingen, die sich um die eigene Achse drehen. Sie sitzen auf dem Rasierkopf auf und können sich den Gesichtskonturen anpassen. Rotationsrasierer arbeiten wesentlich schneller als ein Scherfolienrasierer, weil die Rasierfläche größer ist.

Zudem bearbeiten diese Elektrorasierer die Barthaare gleichzeitig von mehreren Seiten. In Tests wird ihnen deshalb regelmäßig bescheinigt, dass die Rasur dadurch etwas gründlicher ausfällt als bei einem Folienrasierer. Speziell im Hals- und Kinnbereich sind die Rasurergebnisse deutlich besser. braun-series-3-320.jpgDafür verhält sich der Folienrasierer schonender zur Haut.

Allerdings erfordern die rotierenden Klingen eine gewisse Übung im Handling. Denn man sollte mit dem Rasierer immer Kreisbewegungen im Gesicht ausführen. Für manche Nutzer bedeutet dies zunächst eine große Umstellung.

Aus genau diesem Grund taugen Rotationsrasierer auch wenig zum Nachschneiden von Koteletten oder Bartkonturen. Sie rasieren nun einmal Kreisflächen und keine geraden Kanten. Allerdings sind für einige Modelle spezielle Aufsätze für das Styling von Bärten erhältlich.

Rotationsrasierer reinigt man anders als Folienrasierer. Man legt sie rund fünf Minuten in eine spezielle Reinigungsflüssigkeit ein, die alle Bartreste und jedes Körperfett von den Klingen ablöst. Alternativ sind inzwischen viele Rasierer erhältlich, die mit einer Reinigungsstation ausgestattet sind. Die Station übernimmt die Säuberung vollautomatisch.

Selbstschärfende Schersysteme

Rasierschneiden nutzen sich wie jede andere Klinge mit zunehmendem Gebrauch ab. Im Gegensatz zu einem Messer findet man im Handel jedoch keinen Schleifblock oder Wetzstein vor, um den Rasierer wieder in Schuss zu bringen. Für die Folienrasierer sind allerdings Ersatzschneidköpfe erhältlich, die man gegen den alten Schwingkopf problemlos austauschen kann.

Neuerdings werben einige Hersteller damit, dass ihre Scherköpfe selbstschärfend sind. Meistens sind diese Rasierer etwas teurer. braun-series-3-3030s.jpgDeshalb sollte man gegebenenfalls nachschauen, wie viel man für einen Ersatzschwingkopf bei einem Konkurrenzprodukt anlegen muss. Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Scherkopf völlig ohne Maschinenöl auskommt.

Lift & Cut und Schallwellentechnologie

Ein weiteres technisches Feature, das viele moderne Elektrorasierer bieten, ist das Lift & Cut-System. Der Rasierer hebt mit der ersten Klinge das Barthaar lediglich minimal an, damit er es mit der zweiten Klinge besser erwischen kann. Die Rasur ist folglich gründlicher, aber zugleich auch schonender.

Rasierer mit Schallwellentechnologie verfolgen ein ähnliches Ziel, benutzen aber eine andere Technik. Sie erzeugen auf der Haut ultraschnelle Vibrationen. Dadurch richten sich die Haarwurzeln in der Haut auf. In der Folge kann der Rasierer mehr vom Haar abschneiden.

Der Bedienungskomfort

Die Bedienungsfreundlichkeit fängt schon bei der einfachen Verständlichkeit der Gebrauchsanweisung an. Viele Produktbeschreibungen von Elektrorasierern lesen sich heutzutage wie die Beschreibung für ein High-End-Elektronikgerät. Dabei wollen die meisten Nutzer einfach nur das Gerät anschalten und rasieren. Wenn also nicht gleich ersichtlich ist, wo man den Rasierer ein- und ausschaltet, ist bei der Konstruktion etwas schiefgelaufen. Wichtig sind zudem folgende Punkte:

  • Ergonomie
  • Akku
  • Reinigung

Die Ergonomie

Die Knöpfe und Schalter sollten übersichtlich angeordnet sein. braun-cruzer-6-clean-shave-wet-dry.jpgEventuelle Skalen für die Einstellung der Schnittlänge sollten gut ablesbar sein. Der Langhaarschneider muss sich rasch und ohne Kraftanstrengung ausklappen bzw. aufschieben lassen.

Die Ergonomie spielt ebenso eine Rolle. Der Rasierer muss gut in der Hand liegen, ohne dass die Finger verkrampfen. Die Griffzone sollte mit einer rutschfesten Beschichtung versehen sein, damit der Rasierer nicht unversehens aus der Hand flutscht.

Der Akku

Nach Möglichkeit sollten die Elektrorasierer mit einer Ladestandanzeige ausgerüstet sein. Dieser kann man entnehmen, wie viel Strom der Akku noch enthält. Andernfalls sollte der Rasierer auch mit einem Netzkabel versehen sein. Denn morgens haben die wenigsten Menschen Zeit, auf das Laden des Akkus zu warten.

Die Ladestandanzeige ist außerdem von Vorteil, weil die Leistung vieler Rasierer nachlässt, sofern die Batterien einen gewissen Füllstand unterschreiten. Wenn die Barthaare mehr ausgerissen als geschnitten werden, ist dies nicht im Sinne des Erfinders. Zudem sollte sich die Ladezeit des Akkus in überschaubaren Grenzen halten.

Die Reinigung

Die regelmäßige Reinigung des Rasierers ist unabdingbar. Sobald sich die Scheren mit Schmutz zusetzen, arbeiten sie nicht mehr effektiv. Deshalb sollte das Reinigen möglichst einfach vonstattengehen.

Gute Rasierer sind so gebaut, dass man zum Beispiel die Scherfolie mit einem Handgriff abziehen kann. Empfehlenswert sind zudem Geräte, die man unter fließendes Wasser halten darf. braun-series-3-340s-wet-dry.jpgDenn so lässt sich der Schmutz in den engen Zwischenräumen am einfachsten ausspülen.

Wer zum Beispiel wegen einer empfindlichen Haut sehr viel Wert auf Hygiene legt, sollte sich einen Rasierer mit Reinigungsstation zulegen. Die Station reinigt nicht nur automatisch die Klingen von Haaren, Hautzellen und Fett. Sie desinfiziert gleichzeitig den gesamten Scherkopf.

Hersteller

Derzeit sind drei Markenhersteller führend im Bereich der Elektrorasierer:

  • Braun
  • Panasonic
  • Philips

Braun und Panasonic setzten ausschließlich auf Folienrasierer. Philips wiederum konzentriert sich voll und ganz auf Rotationsrasierer. Wenn man nach einem Hersteller sucht, der beide Schersysteme im Angebot hat, wird man bei Remington fündig. Remington gehört neben Gilette auch nach wie vor zu den führenden Herstellern für Nassrasierer.

Braun

Was vielen vielleicht nicht bewusst ist: Ein Rasierer verschaffte dem heute weltbekannten Konzern Braun einst zum Durchbruch. Der S 50 verwendete erstmals eine federnde Klinge, die sich wesentlich besser den Gesichtskonturen anpassen konnte. Diesem Bauprinzip ist Braun bis heute treu geblieben.

Der flexible Schwingkopf ermöglicht eine gründliche Rasur selbst an eher schwer erreichbaren Stellen. Braun hat zudem Systeme wie Lift & Cut oder OptiFoil in petto, die selbst kleinste oder eng anliegende Haare zu packen bekommen. Braun gilt obendrein als Erfinder der Schallwellen-Technologie. braun-series-3-390cc-4.jpgTrotz der feinen technischen Ausstattung sind Braun-Rasierer bereits für einen sehr günstigen Einsteigerpreis erhältlich.

Panasonic

Der japanische Elektronikhersteller Panasonic führt eine große Zahl an Rasierern in seinem Sortiment. Das Unternehmen konzentriert sich vor allen Dingen auf reinrassige Trockenrasierer und Kombinationen aus Nass- und Trockenrasierern. Die Geräte können in der gehobenen Preisklasse mit Features wie einer LCD-Anzeige, einer Reinigungsstation sowie einem 4-fach-Scherkopf punkten.

Normalerweise verwenden Elektrorasierer maximal drei Scherköpfe. Das 4-fach-System verteilt den Druck des Rasierers noch optimaler auf der Haut. Dadurch fällt die Rasur spürbar sanfter aus. Für Schnurrbärte und Koteletten besitzen die Panasonic-Rasierer einen ausfahrbaren Langhaarschneider.

Philips

Auch der Erfolg von Philips hängt wie bei Braun eng mit einem Rasierer zusammen. Der „Philishave“ war 1934 ein sensationeller Erfolg. Die Drei-Zonen-Rotationsrasierer sind bis heute das unverwechselbare Erkennungszeichen des niederländischen Elektronikkonzerns.

Philips hat das Sortiment seiner Rasierer dabei in zwei Produktreihen aufgeteilt:

  • die klassischen Trockenrasierer unter den Seriennummern 6000, 7000 und 8200
  • die innovativen GyroFlex-Rasierer unter dem Label Senso Touch

Die klassischen Philips-Rasierer verfügen über Lift & Cut-System und Schneidfolien, die mit unterschiedlich großen Schlitzen und Löchern ausgestattet sind. remington-f7800-titanium-x-dual-foil.jpgSo entfernen die Elektrorasierer auch kleinste Härchen. Zudem sind die hochwertigeren Modelle mit wesentlich größeren Scherköpfen ausgerüstet. Dadurch vergrößert sich die Rasierfläche um 50 Prozent.

Die Besonderheit der Senso-Touch-Modelle sind die extrem flexiblen Schwingköpfe. Während bei einem normalen Folienrasierer bereits ein Drehwinkel von 30 ° als ausgezeichnet gilt, schafft der Senso Touch im Extremfall eine komplette 360-Grad-Drehung. Dadurch kann er sich tatsächlich jeder Gesichtsform anpassen und gelangt sogar noch an Haare, die absolut flach anliegen.

Fazit

Bei Rasierern sollte man sich langsam vorantasten. Als Einsteigermodell sind einfache Trockenrasierer oder Nass-/Trockenrasierer sehr zu empfehlen. Auch Frauen sollten zunächst mit einem Lady-Shaver beginnen, bevor sie auf einen Nassrasierer oder einen Epilierer umsteigen.

Denn für jede Haut bedeutet eine Rasur zunächst einmal Stress. Sie wehrt sich dagegen, indem sie sich rötet oder mit einer heftigen Akne reagiert. Der Trockenrasierer geht von allen Rasierertypen am schonendsten mit der Haut um.

Wenn man bereits einige Erfahrung mit einem Rasierer gesammelt hat, kann und sollte man andere Methoden ausprobieren. Denn nur so lernt man, welche Rasur am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Mit zunehmendem Alter steigen gleichzeitig die Erwartungen an einen Rasierer. Da man nun sehr genau weiß, was man will, kann man ruhigen Gewissens ein paar Euro mehr anlegen für sein Wunschmodell. Denn Rasierer sind grundsätzlich sehr langlebige Produkte.

Die Frage, ob man sich einen Folien- oder Rotationsrasierer zulegen soll, ist letztendlich Geschmackssache. Wer es beim Rasieren eilig hat, schafft sich besser einen Rotationsrasierer an. Wer unter empfindlicher Haut leidet, bleibt lieber beim Folienrasierer.

Für alle Menschen, die neben einer Gesichtsrasur auch Wert auf eine Ganzkörperpflege legen, macht die Anschaffung eines Body-Groomer Sinn.